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Touring SUP: Vorbereitung für lange Stand Up Paddling Touren

Stand-Up-Paddling liegt voll im Trend. Insbesondere Touring-SUP begeistert Outdoor-Fans, die gerne längere Strecken auf dem Wasser zurücklegen. Ob auf ruhigen Seen, gemächlich fliessenden Flüssen oder entlang der Küste: Touring mit dem SUP verbindet sportliche Aktivität mit Naturerlebnis, Entschleunigung und Abenteuer. Doch wer länger auf dem Wasser unterwegs sein möchte, sollte sich gezielt vorbereiten. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Dich körperlich, technisch und praktisch auf längere SUP-Touren vorbereitest. Unser SUP-Experte Valentin gibt Dir als professioneller SUP-Surfer die wichtigsten Tipps für Ausrüstung, Vorbereitung und verrät Dir, wie Du auch als Einsteiger mit dem Touring SUP sicher unterwegs bist.

Mann in Neoprenanzug und Schwimmweste steht auf einem Paddleboard in einem Bach.

Was ist Touring SUP?

Touring SUP (Stand Up Paddling) beschreibt längere Paddeltouren auf dem Wasser – ob auf Flüssen, Seen oder dem Meer. Im Gegensatz zum Allround-Board sind Touring-Boards schmaler, länger und bieten besseren Geradeauslauf sowie mehr Geschwindigkeit.


Sie eignen sich ideal für:

  • Tagesausflüge mit Distanzen ab 10 km
  • Mehrstündige Paddeleinheiten
  • Mehrtagestouren mit Gepäck

Touring SUP ist perfekt für alle, die Natur erleben, sich sportlich herausfordern oder einfach dem Alltag auf dem Wasser entfliehen möchten.

Touring SUP für Einsteiger: Das musst Du wissen

Längere SUP-Touren sind ein echtes Naturerlebnis, das sich auch Einsteiger nicht entgehen lassen sollten. Denn obwohl sich Touring nach etwas für Profis anhört, ist es das nicht. «Wenn Du schon ein paar Touren mit einem klassischen Board gemacht hast und jetzt Lust hast, weiter rauszufahren, dann ist ein Touring SUP genau das Richtige für Dich», erklärt SUP-Experte Valentin. «Auch wenn es sich vielleicht kompliziert anhört, ist es das nicht.» Wenn Du Dich sicher auf den SUP fühlst und Lust hast, längere Touren zu unternehmen, steht Deinem Abenteuer auf dem Wasser nicht im Weg. Mit dem richtigen Setup, einer soliden Grundtechnik und den Tipps von unserem Experten hast Du alles, was Du für Deine erste Touring SUP-Tour brauchst.

Touring SUP vorbereiten: Technik, Planung & Sicherheit“

Vorbereitung ist alles. «So kannst Du wirklich das Beste aus Deiner Tour herausholen», empfiehlt Valentin. Wie das funktioniert? Hier sind seine wichtigsten Tipps für die Vorbereitung:

Mann auf einem SUP-Board im Fluss, trägt Neoprenanzug und Schwimmweste.

Plane Deine Route realistisch

Das vielleicht wichtigste, bevor Du aufs Wasser gehst: Schau Dir Deine Route an. «Wie lang ist sie? Wo kannst Du ins Wasser – und wo im Notfall auch wieder raus?», sind Fragen, die Du laut Experte Valentin beantworten solltest. Ausserdem solltest Du unbedingt auch den Rückweg mit einplanen: «Wo willst Du wenden? Und hast Du genug Kraft für den zweiten Teil? Eine gute Planung spart Dir Energie – und gibt Dir unterwegs Sicherheit», rät Valentin. Bei der Länge der Strecke empfiehlt es sich für Einsteiger zwischen 10 und 15 Kilometer pro Tag. Fortgeschrittene auch 30 bis 40 Kilometer.

Mann in Schwimmweste und Kappe trägt ein Paddleboard und Paddel am Fluss.

Checke Wind und Wetterbericht

Wind und Wetter sind auf dem SUP extrem wichtig und können entscheidend sein, wie anstrengend Deine Tour wird. Der SUP-Profi empfiehlt: «Schau Dir die Vorhersage in einer App an, aber beobachte zusätzlich vor Ort die Wasseroberfläche.» Auch für die Planung Deiner Route kann das relevant sein: «Gerade nachmittags kann der Wind auffrischen oder drehen – dann paddelst Du plötzlich gegen ihn an.»

Mann beim Stand-Up-Paddling auf einem Fluss, trägt schwarzen Neoprenanzug, Schwimmweste und Kappe.

Die richtige Haltung

«Auch wenn Du das klassische SUP schon kennst – beim Touring SUP kommt es auf eine stabile, aber entspannte Haltung an», so Valentin. «Geh übers flache Wasser aufs Board, erst auf die Knie, dann kontrolliert aufstehen - beachte, dass das Board schmäler ist.« Auf dem SUP-Board sollte Deine Haltung wie folgt aussehen: «Bleibe aufrecht, aber locker: Knie leicht gebeugt, Füsse hüftbreit, der Blick geht nach vorn. Das rutschfeste Deckpad gibt Dir zusätzlich sicheren Stand.»

Mann in Neoprenanzug und Schwimmweste paddelt auf blauem SUP-Board auf einem Fluss.

Achte auf Deine Technik

Auf langen Touren ist eine saubere, effiziente Technik alles. Valentin erklärt, wie Dein Paddelschlag aussehen sollte: «Der Paddelschlag startet vorn – etwa auf Fusshöhe und nah am Board, damit Du sauber geradeaus fährst. Zieh dann gleichmässig nach hinten - aus dem Oberkörper, nicht aus den Armen, um Kraft zu sparen.» Sein Tipp: «Such Dir einen Rhythmus, der Dir hilft, effizient zu bleiben: Eins – Eintauchen, Zwei – Durchziehen, Drei – Umsetzen. Touring heisst: gleichmässig, ruhig, kontrolliert paddeln – nicht hektisch. Wenn Du Deinen Flow findest, kommst Du weiter, mit weniger Energie.»

Mann in Neoprenanzug und Schwimmweste trägt ein Paddleboard in Berglandschaft.

Trainiere vorher Deine Ausdauer

Eins hat Valentin aus seiner langjährigen Erfahrung auf dem SUP gelernt: «Wenn Du Deine Ausdauer auch an Land trainierst – mit Laufen, Radfahren oder einfachen Workouts – hältst Du auf dem Wasser länger durch. Das zahlt sich wirklich aus.» Bedeutet für Dich: Regelmässige Trainingseinheiten ausserhalb des SUPs lohnen sich.

Lächelnder Mann mit Kappe und Schwimmweste, sitzt neben einem blauen SUP-Board am Fluss.

Plane Pausen

Beim Touring SUP geht es um das Erlebnis. Dafür musst Du nicht besonders schnell ans Ziel kommen, sondern darfst zwischendurch auch einfach mal geniessen. Dafür braucht es Pausen, die Du zum Auftanken nutzen kannst: «Such Dir einen ruhigen Spot, trinke genug und schütze Dich vor der Sonne. In den beiden Staunetzen vorne und hinten auf dem Board ist genug Platz für alles was Du brauchst und zwar griffbereit.»

Lächelnder Mann in Schwimmweste und Kappe, sitzt auf einem Paddleboard im Wasser.

Behalte Deinen Fortschritt im Auge

Nach der Tour, ist vor der nächsten Tour. Deshalb rät Valentin: «Reflektiere nach der Tour: Wie weit bist Du gekommen, wie hast Du Dich gefühlt? Track Deine Strecken, das hilft Dir, Deinen Fortschritt einzuschätzen – und Du lernst, was Dir gut tut.»

Touring SUP Ausrüstung: Das brauchst Du für lange SUP-Touren

«Was Du brauchst, unterscheidet sich erstmal nicht gross von einer Fahrt mit dem klassischen SUP», weiss Experte Valentin. Trotzdem gibt es einige Unterschiede und Empfehlungen, die Du bei Deiner Ausrüstung für Dein Touring SUP beachten solltest:

Mann in Schwimmweste und Kappe hält blaues Paddleboard am Wasser.

Das Touring SUP

Die Form des Touring SUP unterscheidest sich von normalen SUP, wie der SUP-Profi erklärt:«Es ist länger und schmaler als ein klassisches Allround-Board. Durch die spitz zulaufende Nose gleitet das Board sauber durch die Wasseroberfläche. Das ist besonders auf längeren Strecken wichtig, weil Du so effizienter paddelst und besser mit Wind und Wellen zurechtkommst.» Trotzdem bietet ein Touring SUP durch sein Volumen und die Länge eine überraschend stabile Wasserlage – ideal für Tages- oder Mehrtagestouren mit Gepäck.


Tipp von Valentin: «Touring SUPs brauchen in der Regel etwas mehr Druck als breite Allround-Boards – damit sie steif bleiben und gut durchs Wasser gleiten.»

Mann in schwarzem Neoprenanzug und Schwimmweste, trägt ein SUP-Board mit Paddel.

Die richtige Bekleidung

Im Gegensatz zu einem kurzen Ausflug auf dem See, solltest Du fürs Touring SUP Deine Bekleidung anpassen: «Wenn Du länger unterwegs bist, zählt Funktion: Ein Neoprenanzug schützt bei Wind, Wellen und wechselndem Wetter – aber lässt Dir trotzdem volle Bewegungsfreiheit beim Paddeln.» Denke unbedingt auch an Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung, wenn es warm ist.

Mann in schwarzem Neoprenanzug bereitet sich auf Stand-Up-Paddling vor, Board im Wasser

Das Paddel

Da Du beim Touring SUP eine gewisse Strecke zurücklegen möchtest, brauchst Du ein gutes Paddel. Dafür empfiehlt Valentin: «Für längere Touren stellst Du Dein Paddel am besten etwas länger ein als beim klassischen SUP (ca. 17-22 cm länger als Deine Körpergrösse) – so gleitest Du ruhiger übers Wasser und brauchst weniger Kraft.»

Mann in Neoprenanzug und Schwimmweste bereitet sich auf Stand-Up-Paddling auf einem Fluss vor.

Die Leash

Die Leash, also die Verbindungsleine zwischen Dir und dem Board, ist ein zentrales Sicherheitselement, auf das Du beim Touring nicht verzichten solltest. «Gerade bei Wind, Strömung oder längeren Distanzen kann das Board sehr schnell wegtreiben, wenn Du ins Wasser fällst», warnt Valentin. Die Leash sorgt dafür, dass Du Dein Board jederzeit bei Dir behältst – und Dich im Notfall daran festhalten kannst.

Lächelnder Mann mit schwarzer Kappe und Neoprenweste, hält eine orangefarbene Wasserflasche.

Verpflegung und Wasser

Denk dran: Beim Touring SUP bist Du eine ganze Weile unterwegs. Dementsprechend solltest Du ausreichend Wasser und Snacks dabei haben. Nüsse oder Müsliriegel sind optimal, um Dir schnell Energie zu liefern und Dir neue Power fürs Paddeln zu geben.

So gelingt Dein Einstieg ins Touring SUP

Längere SUP-Touren sind ein echtes Erlebnis – vorausgesetzt, Du bereitest Dich gut vor. Mit dem richtigen Board, realistischer Planung, sicherer Technik und durchdachter Ausrüstung steht deiner ersten Touring-Tour nichts im Weg. Egal ob Tagestour oder Abenteuer mit Zelt: Dein SUP kann Dein Ticket in die Freiheit sein – paddel los und entdecke Deine Umgebung aus einer neuen Perspektive!

Mann mit schwarzer Kappe und Neoprenweste sitzt im Gras, schaut zur Seite.

Steckbrief von Wassersport-Experte Valentin

Name: Valentin Illichmann

Alter: 26 Jahre

Beruf: Professional SUP-Surfer

Sportlicher Background:

  • 2017: Deutscher Meister im SUP
  • 2. Platz bei den European White WaterChampionships
  • Hat sich mittlerweile durch viele nationale und internationale Wettkämpfe an der Weltspitze etabliert

Das macht Valentin aus: Valentin’s Leidenschaft ist der Wassersport. Sowohl SUP als auch Kajak und das Schnorcheln begeistern ihn. Durch seine vielen erfolgreichen Wettkämpfe hat er sich sowohl national als auch international in der Szene einen Namen gemacht.

Häufige Fragen zum Touring SUP

Ein Touring SUP ist länger, schmaler und hat eine spitz zulaufende Nose – dadurch gleitet es besser durch das Wasser und ist für längere Distanzen effizienter. Ein Allround-SUP ist dagegen breiter, stabiler und ideal für kürzere Ausflüge oder Einsteiger.

Ja! Touring SUPs bieten trotz ihrer schmaleren Form oft eine stabile Wasserlage. Wenn Du Dich auf dem Allround-Board sicher fühlst und schon einige kürzere Touren gemacht hast, ist der Umstieg auf ein Touring SUP ein idealer nächster Schritt.

Die meisten Touring SUPs benötigen zwischen 15 und 20 PSI, um eine optimale Steifigkeit und Gleitfähigkeit zu erreichen. Schau unbedingt in die Herstellerangaben und nutze ein gutes Manometer zur Kontrolle.

Zur Vorbereitung gehört Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren oder Crosstraining. Auch Paddeltechnik und Gleichgewicht lassen sich gezielt üben – am besten in Kombination mit kurzen Vor-Touren zur Gewöhnung.

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