
Tour de Suisse.
Neu: Frauen- & Männerrennen täglich. Innovativ. Swiss Made.
Die 89. Tour de Suisse der Männer findet vom 17. bis 21. Juni 2026 statt – mit einem Novum in der Geschichte des Rennens:
Erstmals starten Frauen und Männer am selben Tag.
Informationen zu den einzelnen Etappen 2026:

Etappe 1 Frauen – Sondrio
In diesem Jahr beginnt die Tour de Suisse Women mit einer selektiven Etappe rund um Sondrio.
Nach rund 40 bis 50 flachen Kilometern folgt ein Abschnitt mit konstantem Auf und Ab. Im Vergleich zur Männeretappe ist das Finale etwas kürzer.
Dennoch ist auch hier nicht mit einem Sprint zu rechnen. Die Etappe dürfte früh für Unterschiede sorgen und eher Fahrertypen entgegenkommen, die sich im hügeligen Terrain wohlfühlen.

Etappe 1 Männer – Sondrio
Die Tour de Suisse startet mit einer anspruchsvollen Auftaktetappe rund um Sondrio. Nach einem ersten flachen Abschnitt geht die Strecke früh in ein ständiges Auf und Ab über. Die Charakteristik erinnert dabei weniger an flache Klassiker wie die Flandern-Rundfahrt, sondern vielmehr an profilierte Rennen wie die Lombardei-Rundfahrt. Das Rennen führt ins Valtellina und verläuft grösstenteils auf mittlerer Höhe, was den Rhythmus im Feld prägen wird.
Im Finale warten zwei kurze, sehr steile Anstiege, die für eine erste klare Selektion sorgen dürften. Ein Massensprint ist unter diesen Voraussetzungen kaum zu erwarten. Vielmehr ist davon auszugehen, dass kleinere Gruppen oder einzelne Fahrer den Etappensieg unter sich ausmachen.

Etappe 2 Frauen – Locarno
Die Strecke der Frauen verzichtet im ersten Abschnitt auf den Monte Ceneri. Das komplett flache Profil bis ins Val di Blenio hinein spielt zunächst den Sprinterinnen und endschnellen Fahrerinnen in die Karten.
Im Finale wird es jedoch selektiv: Die beiden kurzen, steilen Anstiege vor Locarno fordern das Peloton heraus. Das Feld dürfte sich hier in mehrere Gruppen aufteilen, sodass am Ende vor allem die bergfesten Klassikerspezialistinnen den Tagessieg unter sich ausmachen werden.

Etappe 2 Männer – Locarno
Die zweite Etappe beginnt entlang des Sees in Richtung Tenero. Von dort führt die Strecke über den Monte Ceneri in Richtung Lugano und anschliessend wieder zurück. Diesmal verläuft der Kurs auf mittlerer Höhe, bevor es zurück Richtung Locarno geht.
Insgesamt zählt diese Etappe nicht zu den ganz schweren. Der Monte Ceneri ist kein riesiges Hindernis, kann dem Feld je nach Rennverlauf aber dennoch zusetzen.
Die Entscheidung dürfte im Finale fallen. Kurz vor Tenero beginnt ein rund drei Kilometer langer Anstieg, gefolgt von einer kurzen Abfahrt und einem weiteren, knapp eineinhalb Kilometer langen Anstieg, der teilweise sehr steil ist. Danach geht es hinunter Richtung Locarno und über Ascona zurück. Ein Sprint ist kaum zu erwarten – vielmehr dürften Fahrer mit Stärken in kurzen, steilen Anstiegen im Vorteil sein.

Du findest unsere Fan Zone an diesen 4 Etappen in der Schweiz:
18.6.2026: Locarno – Piazza Grande
Öffnungszeiten: 9.00 – 18.30 Uhr
19.6.2026: Bad Ragaz – Rathausplatz
Öffnungszeiten: 9.00 – 18.30 Uhr
20.6.2026: Aarburg – Städtchen
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.30 Uhr
21.6.2026: Villars-sur-Ollon – Place du Rendez-Vous
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr

Etappe 3 Frauen – Bad Ragaz
In diesem Jahr präsentiert sich die 3. Etappe der Frauen als klassische Sprintetappe.
Auch hier erfolgt der Start über den St. Luzisteig, danach verläuft die Strecke jedoch grösstenteils flach. Teile des Kurses führen entlang des Rheindamms in Richtung Altstätten, wo gewendet wird und die Rückfahrt nach Bad Ragaz beginnt.
Abgesehen von einem kleineren Bergpreis in der Rennmitte sind kaum Höhenmeter zu bewältigen. Die Voraussetzungen sind damit klar: Die Sprinterinnen werden diese Gelegenheit nutzen wollen und den Etappensieg voraussichtlich unter sich ausmachen.

Etappe 3 Männer – Bad Ragaz
In diesem Jahr beginnt die 3. Etappe ohne Einrollen: Bereits bei Kilometer 0 wartet mit dem St. Luzisteig ein kurzer, aber intensiver Auftaktanstieg.
Anschliessend führt die Strecke zunächst durch das Fürstentum Liechtenstein, bevor es zurück in die Schweiz geht. Es folgt ein längerer flacher Abschnitt, ehe das Rennen in Richtung Appenzellerland wieder ansteigt.
Das entscheidende Hindernis des Tages ist die Schwägalp. Hier wird sich zeigen, ob die Sprinter den Anschluss halten können – und falls nicht, wie gross der Rückstand ausfällt.
Nach der Abfahrt Richtung Altstätten verläuft die Strecke komplett flach bis ins Ziel nach Bad Ragaz. Das bedeutet: Die Schlüsselstelle liegt weit vor dem Ziel. Abgehängte Fahrer haben somit eine realistische Chance, wieder zurückzukommen – vorausgesetzt, ihre Teams organisieren die Nachführarbeit konsequent.
Genau darin liegt die Spannung dieser Etappe: Wird das Rennen früh entschieden oder kommt es doch noch zum Sprint? Für die Sprinter bietet sich hier jedenfalls eine der wenigen echten Chancen auf einen Etappensieg.

Etappe 4 Frauen & Männer – Aarburg
Männer und Frauen absolvieren exakt dieselbe Strecke.
Das Zeitfahren über rund 23 Kilometer ist ein klassisches Einzelzeitfahren für Spezialistinnen: wenige Höhenmeter, schnelle Passagen und einige Kurven, in denen technisch starke Fahrerinnen Zeit gutmachen können.

Die Strecke ist technisch nicht übermässig anspruchsvoll, bietet jedoch genügend Möglichkeiten, Unterschiede zu schaffen. Für Zeitfahr-Spezialisten ist dies eine entscheidende Etappe, um im Gesamtklassement Zeit gutzumachen – oder zumindest keinen Boden zu verlieren.

Etappe 5 Frauen – Villars-sur-Ollon
Die Frauen bezwingen eine anspruchsvolle Strecke über zwei Runden. Mit insgesamt rund 3’000 Höhenmetern bildet dieser Kurs eine absolut hochklassige und packende Schlussetappe.
Diese Etappe gehört klar den reinen Bergfahrerinnen. Hier kann das Gesamtklassement noch einmal komplett auf den Kopf gestellt werden – Spannung bis zum letzten Tag ist garantiert.
Die Frauen absolvieren zwei Runden dieses anspruchsvollen Rundkurses.

Etappe 5 Männer – Villars-sur-Ollon
Die Schlussetappe ist die Königsetappe der Rundfahrt – mit über 4’000 Höhenmetern.
Bereits vor Kilometer 0 beginnt der Anstieg zum Col de la Croix. Danach folgt eine lange Abfahrt Richtung Aigle, bevor es direkt wieder bergauf geht. Die Etappe kennt praktisch nur zwei Zustände: bergauf oder bergab – Verschnaufpausen sind selten.
Die Männer absolvieren drei Runden dieses anspruchsvollen Rundkurses.
Wenn der Startschuss zur Tour de Suisse fällt, heisst es auch Daumen drücken für Lidl-Trek!
Wir wünschen unseren Fahrerinnen und Fahrern viel Erfolg und packende Etappen!

Hier findet man sämtliche Informationen zu jeder Austragung aus der Vergangenheit.
Informationen zu Aktivitäten:
Für mehr Informationen zu den verschiedenen Aktivitäten:
