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Säuglinge (0-1 Jahre)

Säuglinge (0-1 Jahre) Säuglinge (0-1 Jahre)
TIPPS FÜR ELTERN VON SÄUGLINGEN
Stillen

Das Stillen mit Muttermilch gilt unter Ärzten und anderen Fachleuten als die beste Nahrung für Säuglinge. Die Muttermilch wirkt zusätzlich als Schutz vor Infektionen und Allergien. Auch für die Entwicklung des Kiefers ist das Saugen an der Brust von Vorteil. Zudem stärkt es die Beziehung zwischen Mutter und Kind.

Muttermilch vielseitig einsetzen

Die Muttermilch wirkt nicht nur von innen, sondern kann auch äusserlich eingesetzt werden. Zum Beispiel als Seifenersatz oder Badezusatz. Aber auch bei verstopften Nasen, bei wunden Popos oder Neugeborenenakne kann der wertvolle Saft seine heilende Wirkung entfalten.

Stillen in der Öffentlichkeit

Verzichte nicht aus Schamgründen auf das Stillen. Wähle einfach einen wenig exponierten Ort. Das geht jedoch nicht immer, in diesem Fall leisten Blusen, T-Shirts oder spezielle Still-Kleidung mit seitlichen Schlitzen oder Öffnungen gute Dienste. Mit einem leichten Schal, den man über Brust und Baby legen kann, ist man ebenfalls gut gerüstet.

Wunder Po

Setze nicht zu viele Feuchttücher ein, diese enthalten oftmals Chemie, die auf der Haut zurückbleibt und diese irritiert. Wasche auch den wunden Po nur mit warmem Wasser und einem weichen Waschlappen. Wechsele lieber öfter die Windeln oder probiere eine andere Windelmarke aus. Manchmal hilft es, als stillende Mutter auf die Ernährung zu achten – Zitrusfrüchte und Johannisbeeren etwa sollten vermieden werden.

Genug Milch

Der Bedarf an Milch verändert sich mit dem Wachstum des Kindes. Die weibliche Brust reguliert das automatisch - je mehr getrunken wird, umso mehr produziert der Körper. Sollte die „Produktion“ ins Stocken geraten, kannst Du auch nachhelfen. Dazu gibt es einen Hebammen-Tipp: Massiere Deine Brust sanft in kreisförmigen Bewegungen - das fördert die Durchblutung. Lege vor dem Stillen feuchte warme Tücher auf die Brust oder gehe kurz warm duschen. Trinke Milchbildungstee aus Anis, Fenchel, Kümmel und Brennesselblättern. Verzichten sollte man auf Salbei und Pfefferminz, diese Kräuter hemmen nämlich die Milchbildung.

Was tun bei Blähungen?

Blähungen kommen vor allem in den ersten drei Monaten relativ häufig vor, danach sollten die berüchtigten „Drei-Monats-Koliken“ mit meist abendlichen Schreiphasen seltener werden. Versuche es mit einer Massage: Massiere den Bauch des Babys mit einer spiralförmigen Massage im Uhrzeigersinn. Spreche dabei mit sanfter Stimme und beruhige das Kind. Oder wärme den Bauch beispielsweise mit einem Kirschkernkissen. Probiere die Fliegerhaltung aus: Lege Dein Kind bäuchlings auf Deinen Unterarm, der Kopf ruht auf Deiner Armbeuge, die Arme und Beine des Kindes hängen an Deinem Arm herunter. Schaukele Deinen Arm jetzt sanft vor und zurück. Manchmal hilft auch der Nuggi weiter.

Beim Schreien nicht alleine lassen

Ein Baby schreit nicht, um Dich zu ärgern. Es hat vielleicht Angst, Bauchweh, ist überfordert von den neuen Einflüssen, hat Hunger oder einfach das Bedürfnis nach Nähe. Deshalb: Lasse ein schreiendes Baby niemals alleine! Viel besser ist, es liebevoll im Arm zu halten, wenn es weint. Dadurch fühlt es sich sicherer und geborgen und lässt sich zukünftig schneller beruhigen. Zudem wächst generell das Vertrauen in Dich und in die Welt.

Schlafposition

Heutzutage wird empfohlen, dass die Babys auf dem Rücken liegen sollten. Die Bauchlage wird – zusammen mit Überhitzung – als Ursache für den „Plötzlichen Kindstod“ gesehen. Vermeide also auch dicke Daunendecken und sorge für frische Luft im Zimmer.

Präsent sein

Gerade in den ersten Wochen ist es wichtig, das Baby immer am Ort des Geschehens zu haben. Komplette Stille verunsichert die Neugeborenen und sie werden unruhig. Sie fühlen sich besser, wenn Mama oder Papa stets in der Nähe sind.

Babies (2-3 Jahre)

Babies (2-3 Jahre) Babies (2-3 Jahre)
TIPPS FÜR ELTERN VON BABIES
Eltern-Erwartungen klären

Die Baby-Zeit kann ganz schön anstrengend sein. Umso wichtiger, dass man als Eltern immer wieder klar definiert,  wer für welche Aufgaben zuständig ist und wie der Einzelne sich die Zeit vorstellt. Gerade beim ersten Kind machen beide Elternteile eine neue Erfahrung und sei deshalb dem Anderen gegenüber nachsichtig.

Schlafplatz

Jüngere Babys brauchen im allgemeinen kein Kopfkissen. Sie mögen es aber - auch für den Schlaf zwischendurch - einige Begrenzungen (kleine Kissen oder gerollte Handtücher) um sich herum zu haben, denn so sind sie es sich noch aus dem Mutterleib gewöhnt.

Zeit fürs Töpfchen

So merkt man, dass das Kind langsam reif fürs WC ist: Wenn Kinder ihre Körperteile oder ihre Bedürfnisse benennen können, etwa dass sie "großen Durst" haben oder zu müde sind. Manche melden sogar, sie hätten „Pipi“ gemacht. Oder das Kind hält im Spiel inne, horcht in sich hinein, stiert vor sich hin - und spielt dann weiter.

Fantasie-Freunde zulassen

Fantasie-Freunde spielen eine wichtige Rolle in der emotionalen Entwicklung. Sie helfen den Kindern, eine Vorstellung von den Gefühlen und Gedanken ihrer Mitmenschen zu bilden. Zudem verfügen Kindern mit imaginären Freunden über deutlich bessere Kommunikationsfähigkeiten, weil sie sich mit ihnen „austauschen“.

An die frische Luft gehen

Im Babyalter verbringt man relativ viel Zeit zu Hause. Umso wichtiger ist es, zwischendurch draussen Sauerstoff zu tanken. Für das Baby und die Eltern. Auch der Szenenwechsel tut gut, damit einem nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Abwechselnd ausschlafen

Organisiert das Schlafen so, dass wenigstens einer der Elternteile genug Schlaf bekommt und damit ausgeruhter und ausgeglichener ist. Es braucht ja nicht immer zwei Personen gleichzeitig, die sich um das Baby kümmern. Insbesondere am Wochenende können Sie so zu viel Entspannung beitragen – und sich für den Frühdienst selbstverständlich wochenweise abwechseln.

Silvester mit Kleinkindern

Generell für Festtage gilt, dass ein Abend zu zweit, wenn die Kinder schlafen, viel Entspannung bringt. Sollte es mehr Partystimmung werden, laden Sie am besten befreundete Paare ein, die ebenfalls Kinder haben. Dann kannst Du mit Verständnis rechnen, wenn das Gespräch fürs Stillen unterbrochen wird - oder weil die Monster unter dem Kinderbett vertrieben werden müssen.

Trotzphase

Die Trotzphase ist normal und wichtig für das Kind. Das Kind ist nicht gegen die Eltern, sondern ringt mit sich selber. Manchmal hilft es, – unbedingt angekündigt – das Zimmer zu verlassen. Generell mit Gelassenheit und nicht mit „Gegentrotz“ reagieren.

Kleinkinder (4-6 Jahre)

Kleinkinder (4-6 Jahre) Kleinkinder (4-6 Jahre)
TIPPS FÜR ELTERN VON KLEINKINDERN
Gemeinsam gemütlich

Kleine gemeinsame Wohlfühlperioden gefallen Eltern und Kinder. Zum Beispiel am Wochenende Tee und Fläschchen mit ins Bett nehmen und dort zusammen lesen, malen oder Musik hören. Ein Bilderbuch für das Kind, eine Zeitung für die Eltern – und zwischendurch kann man sich gegenseitig etwas daraus zeigen.

Stofftier im Doppelpack

Der Verlust des Lieblingsstofftiers kann sehr schmerzhaft sein. Am besten gleich zwei identische Kuscheltiere haben. Wenn man sie vorher abwechselnd benutzt, fällt der Austausch mit dem Doppelgänger im Notfall weniger auf.

Konkurrenz spornt an

Wer räumt die Legos schneller weg? Wer hat die Kleider schneller im Kasten? Wer isst mehr Gemüse? Wettbewerbe unter Geschwistern machen Spass und wirken oft Wunder.

Haustiere für alle

Wenn man sich ein Haustier anschafft, sollte es von Vorteil ein Familientier sein, das allen gehört. So vermeidet man, dass Geschwister ihre Rivalitäten über die Tiere austragen. Du kannst aber Phasen bestimmen, in denen ein Kind besondere Verantwortung für das Tier trägt. Bei den Hunden gibt es Rassen, die speziell geeignet sind für Familien und Kinder.

Kino-Premiere

Beim ersten Gang ins Kino solltest Du das Kind unbedingt begleiten. Beachte die Altersfreigabe „ab 0“. Aber nimm Dir die Freiheit heraus, aus dem Kinosaal zu laufen, wenn Du das Gefühl hast, die Handlung überfordere oder verstört Dein Kind.

Routine

Ein geordneter Tagesablauf und festgefügte Regeln und Rituale helfen dem Kind und machen sein Leben einfacher. Kleine Kinder schätzen Verlässlichkeit. Auch eine Wiederholung des Ferienortes wird von Kindern im allgemeinen geschätzt.

Mitfahren beim Kinderwagen

Das jüngere Geschwister wird schon mal neidisch beäugt, wenn es bequem im Kinderwagen herumgefahren wird. Da hilft ein zusätzliches Trittbrett mit Rädern, das man an den Wagen hängt. Das macht dem älteren Geschwister meist sichtlich Spass.

Ungestört Telefonieren

Manchmal kommt man nicht um ein Telefongespräch herum, während man Zeit mit dem Kind verbringt. Wenn das Kind dann keine Ruhe gibt, lässt man es am besten selbst entscheiden und stellt es vor die Wahl. Im Sinne von „Du kannst gerne bei mir bleiben, wenn du mich in Ruhe telefonieren lässt. Oder du kannst in einem anderen Zimmer spielen, wenn du Mühe hast, ruhig zu sein. Du entscheidest."

In Ruhe packen

Die Ferien beginnen schon beim Packen. Spare Dir unnötigen Stress, indem Du nicht gerade direkt von der Arbeit in die Ferien hetzen. Binde das Kind ins Packen ein, indem ihr euch gemeinsam vorstellt, was man alles machen kann in den Ferien. Das macht Spass und fördert die Vorfreude.

Kinder (7-13 Jahre)

Kinder (7-13 Jahre) Kinder (7-13 Jahre)
TIPPS FÜR ELTERN VON KINDERN
Abenteuertag

Bestimme zum Beispiel einen Abenteuertag im Monat. An diesem wird etwas Verrücktes unternommen – oder zumindest etwas Ungewöhnliches. Wieso nicht auf dem Balkon zelten? Oder mit verbundenen Augen essen? Oder Tierspuren im Wald lesen – verbunden mit einem familieninternen Wettbewerb? Oder...? Vielleicht hat auch das Kind eine Verrücktheit auf Lager, der man nachgehen kann.

Farbcodierung

Was gehört nun schon wieder wem? Diese Fragen gehören so der Vergangenheit an: Jeder kriegt alltägliche Dinge wie Zahnbürste oder Badetuch in seiner gewählten Lieblingsfarbe, die sich durch den ganzen Haushalt zieht.

Nicht-Trödeln-Uhr

Delegiere Aufgaben an die Uhr. Nicht mehr immer sind Mama und Papa die „Bösen“, die hetzen und antreiben, sondern die Uhr. Dazu nutze die verschiedenen Läute- bzw. Weckerfunktionen auf dem Handy für Aufstehen, Ab-ins-Bad, Essenszeit, Hausaufgaben etc.

Anti-Langeweile-Packung

Es kommt immer wieder zu Situationen, in denen Überbrücken von Zeit angesagt ist. Ob an der Bushaltestelle, in Warteräumen oder im Restaurant. Dann kommt die Notfallpackung zum Einsatz. Diese enthält beispielsweise einen Block mit Malstiften, Quartettkarten oder einen kleinen Plastikball.

Exklusivstunde

Jedes Kind erhält einmal in der Woche eine Stunde, in der Mama oder Papa ihm ganz allein gehört. Und es darf selbst bestimmen, was man gemeinsam unternimmt.

Einmal kochen – zweimal essen

Ab und zu lassen sich die Kinder bereits beim Kochen einbeziehen. Was oft fasziniert, sind Wiederverwertungen von Essensresten. Das lässt sich auch steuern: Machen Sie doppelt so viele Omeletten, deren Rest am nächsten Tag feine Flädli in der Suppe geben.

Essen wie ein Fussballprofi

Immer nur Pizza, Spaghetti, Burger & Co.? Wer die Kids zu mehr gesunder Ernährung bringen möchte, kann einen einfachen Kniff anwenden: „Hast du gewusst, was Ronaldo, Messi und dein spezielles Idol tagtäglich essen?“ Die Antwort ist ein Sportlerspeiseplan mit Vorbildfunktion.

Geschenk-Truhe

Ist ein Mitbringsel für andere Eltern oder einen Kindergeburtstag gefragt? Eine Vorratskiste mit allerlei Kleinigkeiten beugt viel Stress vor. Bilderbücher, kleine Kinderspiele oder Badezusatz passen immer.

Süsse Versuchungen

Versuche allzu strenge Verbote in Sachen Süssigkeiten zu vermeiden. Dadurch würden sie nämlich nur noch interessanter werden. Wenn freier Zugang bei einer wöchentlichen Ration herrscht, mag das am Anfang zu einer „Überdosis“ führen – aber genau so lernt das Kind, sich selbst zurückzuhalten. Und seine Ration über die Woche besser aufzuteilen.

Sport tut gut

Je mehr Bewegung ein Kind hat, desto besser. Sportliche Betätigung hilft, Energie loszuwerden, stimuliert Körper und Geist, und fördert bei einem Teamsport den Teamgeist. Regelmässige Trainings und Wettkämpfe schärfen zudem den Sinn für Disziplin und Einordnung ins Kollektiv.

Jugendliche (ab 14 Jahre)

Jugendliche (ab 14 Jahre) Jugendliche (ab 14 Jahre)
TIPPS FÜR ELTERN VON JUGENDLICHEN
Pubertät akzeptieren

Die Pubertät ist nicht einfach ein Übel, sondern eine für den Heranwachsenden lebensnotwendige Phase. Darin wird das Hirn geprüft, angepasst und umgebaut. Zudem wirken die Geschlechtshormone immer stärker. Das alles ist mit ganz normalen Stimmungsschwankungen und Abgrenzungen von den Eltern verbunden.

In Kontakt bleiben

Trotz Ablösungsprozess, trotz gegen aussen hin ablehnender Haltung, ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben und sich für den Jugendlichen zu interessieren. Höre ihm auch in den unmöglichsten Situationen zu. Der Teenager muss wissen, dass Du da bist, wenn er Dich braucht, auch wenn er oft so tut, als brauche er Dich nicht mehr.

Nicht persönlich nehmen

Das Verhalten Deines Kindes ist kein persönlicher Angriff. Es geht auch nicht wirklich um Dich. Du wirst einfach als peinlich eingestuft, unabhängig davon, ob Du es bist... Notfalls denke daran, dass es (fast) allen Eltern genau gleich geht.

Authentisch sein

Bleibe Dir selbst treu und versuche nicht, dich anzubiedern. Lebe Deine eigenen Werte vor, und sei bei Abmachungen möglichst konsequent. Begleite Dein Kind mit innerer Stärke, nicht mit Macht. Nehme also lieber auch in Kauf, das Peinlichsein aushalten zu müssen als sich selbst zu verbiegen.

Positiv formulieren

Mit einer Wenn-dann-Drohung löst man oft das Gegenteil aus – ein klassisches Beispiel: "Wenn du nicht pünktlich zurück bist, dann kannst du dir das Ausgehen in den nächsten Wochen abschminken!" Praktisch dasselbe kann man auch positiv formulieren: "Wenn du es hinbekommst, pünktlich zurück zu sein, habe ich kein Problem mit den nächsten Partys." Dieser Satz motiviert statt zu frustrieren.

Gute Laune

Der jugendliche Mensch ist schon genug beschäftigt mit seinem Umfeld und dem Finden seiner Rolle innerhalb seiner Bezugsgruppen. Das letzte, was er brauchen kann, ist ein permanent miesepetriger und missgelaunter Erwachsener. Konter eine aufkeimende heikle Situation auch mal mit einem humorvollen Spruch oder trage lieber ein Lächeln auf den Lippen, als selbst über allerlei in der Welt zu schimpfen.

Sport tut gut

Je mehr Bewegung ein Jugendlicher hat, desto besser. Sportliche Betätigung hilft, Energie loszuwerden, stimuliert Körper und Geist, und fördert bei einem Teamsport den Teamgeist. Regelmässige Trainings und Wettkämpfe schärfen zudem den Sinn für Disziplin und Einordnung ins Kollektiv.

Kochplanung

Und noch ein ganz konkreter kleiner Tipp rund um die Ernährung: Führe Wochenspeisepläne ein, die Ihr gemeinsam besprecht. So kommen auch Favoriten der Jugendlichen zum Zug. Mach deshalb – vielleicht sogar zusammen – einen Grosseinkauf am Wochenende. Das spart viele "Zwischendurch-in-den-Supermarkt-Gänge" und das tägliche Grübeln, was man heute kochen könnte.

INTERVIEW MIT MAMI ANITA

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