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Jugendliche (ab 14 Jahre)

Jugendliche (ab 14 Jahre) Jugendliche (ab 14 Jahre)
TIPPS FÜR ELTERN VON JUGENDLICHEN
Pubertät akzeptieren
Die Pubertät ist nicht einfach ein Übel, sondern eine für den Heranwachsenden lebensnotwendige Phase. Darin wird das Hirn geprüft, angepasst und umgebaut. Zudem wirken die Geschlechtshormone immer stärker. Das alles ist mit ganz normalen Stimmungsschwankungen und Abgrenzungen von den Eltern verbunden.
In Kontakt bleiben
Trotz Ablösungsprozess, trotz gegen aussen hin ablehnender Haltung, ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben und sich für den Jugendlichen zu interessieren. Hören Sie ihm auch in den unmöglichsten Situationen zu. Der Teenager muss wissen, dass Sie da sind, wenn er Sie braucht, auch wenn er oft so tut, als brauche er Sie nicht mehr.
Nicht persönlich nehmen
Das Verhalten Ihres Kindes ist kein persönlicher Angriff. Es geht auch nicht wirklich um Sie. Sie werden einfach als peinlich eingestuft, unabhängig davon, ob Sie es sind... Notfalls denken Sie daran, dass es (fast) allen Eltern genau gleich geht.
Authentisch sein
Bleiben Sie sich selbst treu und versuchen Sie nicht, sich anzubiedern. Leben Sie Ihre eigenen Werte vor, und seien Sie bei Abmachungen möglichst konsequent. Begleiten Sie Ihr Kind mit innerer Stärke, nicht mit Macht. Nehmen Sie also lieber auch in Kauf, das Peinlichsein aushalten zu müssen als sich selbst zu verbiegen.
Positiv formulieren
Mit einer Wenn-dann-Drohung löst man oft das Gegenteil aus – ein klassisches Beispiel: "Wenn du nicht pünktlich zurück bist, dann kannst du dir das Ausgehen in den nächsten Wochen abschminken!" Praktisch dasselbe kann man auch positiv formulieren: "Wenn du es hinbekommst, pünktlich zurück zu sein, habe ich kein Problem mit den nächsten Partys." Dieser Satz motiviert statt zu frustrieren.
Gute Laune
Der jugendliche Mensch ist schon genug beschäftigt mit seinem Umfeld und dem Finden seiner Rolle innerhalb seiner Bezugsgruppen. Das letzte, was er brauchen kann, ist ein permanent miesepetriger und missgelaunter Erwachsener. Kontern Sie eine aufkeimende heikle Situation auch mal mit einem humorvollen Spruch oder tragen Sie lieber ein Lächeln auf den Lippen, als selbst über allerlei in der Welt zu schimpfen.
Sport tut gut
Je mehr Bewegung ein Jugendlicher hat, desto besser. Sportliche Betätigung hilft, Energie loszuwerden, stimuliert Körper und Geist, und fördert bei einem Teamsport den Teamgeist. Regelmässige Trainings und Wettkämpfe schärfen zudem den Sinn für Disziplin und Einordnung ins Kollektiv.
Kochplanung
Und noch ein ganz konkreter kleiner Tipp rund um die Ernährung: Führen Sie Wochenspeisepläne ein, die Sie gemeinsam besprechen. So kommen auch Favoriten der Jugendlichen zum Zug. Machen Sie deshalb – vielleicht sogar zusammen – einen Grosseinkauf am Wochenende. Das spart viele "Zwischendurch-in-den-Supermarkt-Gänge" und das tägliche Grübeln, was man heute kochen könnte.

Interview mit Mami Anita

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